Mehrsprachiger Gottesdienst: was kostet das?
Die ehrliche Antwort hat zwei Zahlen. Eine steht auf der Rechnung, die andere im Dienstplan — und die zweite ist fast immer die, an der es scheitert.
Die Kosten, die auf keiner Rechnung stehen
Wenn eine Gemeinde ausrechnet, was Übersetzung kostet, rechnet sie meistens Geräte. Das ist der kleinere Teil. Der größere ist: Wer macht es, jede Woche, auch wenn er müde ist, auch im Sommer, auch wenn er umzieht?
Ein Dolmetscher pro Sprache und pro Gottesdienst, dazu jemand, der einspringt. Für zwei Sprachen sind das realistisch mehrere Menschen, die sich abwechseln — und es sind meistens dieselben, die auch Kinderdienst, Technik und Café tragen.
Drei Wege, ehrlich gerechnet
Dolmetscher mit Empfängern
Die Anschaffung ist überschaubar: Empfänger und Kopfhörer bekommt man gebraucht, eine einfache Funkstrecke ebenfalls. Danach kostet es kein Geld mehr, sondern Menschen — pro Sprache, pro Sonntag, dauerhaft. Dazu Geräte, die verteilt, eingesammelt, geladen und ersetzt werden wollen.
Wenn Sie die Menschen haben, ist das die beste Lösung, die es gibt. Ein Dolmetscher versteht Ironie und den halb zitierten Vers. Keine Maschine tut das.
Untertitel auf der Leinwand
Am günstigsten und ohne Dienstplan. Bezahlt wird mit der Aufmerksamkeit: Wer mitliest, schaut an die Wand statt auf den Prediger. Und mehr als zwei Sprachen gleichzeitig werden auf einer Leinwand unlesbar.
Software mit übersetzter Stimme aufs Telefon
Ein monatlicher Betrag, keine Geräte, kein Dienstplan. Am Markt bewegen sich die Preise für eine Gemeinde grob im mittleren zwei- bis dreistelligen Bereich pro Monat, je nach Stunden und Sprachen; manche Anbieter rechnen stattdessen pro Stunde ab. Prüfen Sie die aktuellen Angaben beim jeweiligen Anbieter — sie ändern sich.
Der Punkt, an dem sich die Rechnung dreht
Bei einer Sprache ist ein Dolmetscher fast immer günstiger — und besser. Bei der zweiten kippt es, weil sie noch einmal denselben Menschen braucht, den Sie schon nicht hatten. Bei der dritten ist es keine Frage mehr.
Die nützlichste Frage ist deshalb nicht „was kostet es“, sondern: Wie viele Sprachen wollen wir in zwei Jahren anbieten? Für eine lohnt sich Technik selten. Für drei rechnet sie sich fast immer.
Wonach Sie fragen sollten
Wie Sanctavo abrechnet
Nach Live-Sprachstunden: eine Stunde einer Sprache, die live ausgegeben wird. Ein einstündiger Gottesdienst in zwei Sprachen verbraucht zwei, ein 90-Minuten-Gottesdienst in zwei Sprachen drei.
- Starter — 97 € im Monat: ein wöchentlicher Gottesdienst von etwa einer Stunde, in zwei Sprachen.
- Wachstum — 247 € im Monat: mehrere Gottesdienste pro Woche oder ein langer Gottesdienst in mehreren Sprachen.
- Netzwerk — 497 € im Monat: ein Übersetzungs- und Lehrsystem über mehrere Standorte.
Transkript, Zusammenfassung und die Entwürfe für Newsletter und Social Media sind enthalten, nicht Zusatzpakete. Zusätzliche Sprachen oder mehr Live-Zeit lassen sich dazunehmen, ohne einen ganzen Tarif höher zu gehen. Einen Tarif kann man online abschließen; wir empfehlen trotzdem, vorher einen echten Gottesdienst mit uns zu hören, und Gemeinden mit ungewöhnlichem Zuschnitt richten wir von Hand ein.
Wir richten es kostenlos an einem Ihrer Gottesdienste ein. Danach wissen Sie, ob sich die Rechnung für Sie überhaupt stellt.